125Jahre Stadtmusik Steckborn

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Stadtmusik Steckborn im Luzerner Hinterland auf Goldsuche

Susi, mit ihrem Herz-Car-Unternehmen fuhr uns auf direktem Weg am Samstag, 5. Oktober nach Willisau zu unserem ersten Zielort. Das durchzogene feuchte Wetter konnte uns nichts antun, auch mit Wissen, dass wir uns heute selten im Freien bewegen werden. Im Gegenteil, der feine Zopf mit Kaffee im Car sorgte für eine fröhliche Stimmung. Es hatte einen tiefen Grund, weshalb wir nur nach Willisau und nicht weiter entfernt fahren. Unsere Reiseleiterin und Aktivmitglied Monica Bürgisser ist in Willisau aufgewachsen und will uns ihre Heimat näherbringen, umso mehr waren wir sehr gespannt darauf was uns erwartet.

Susi, mit ihrem Herz-Car-Unternehmen fuhr uns auf direktem Weg am Samstag, 5. Oktober nach Willisau zu unserem ersten Zielort. Das durchzogene feuchte Wetter konnte uns nichts antun, auch mit Wissen, dass wir uns heute selten im Freien bewegen werden. Im Gegenteil, der feine Zopf mit Kaffee im Car sorgte für eine fröhliche Stimmung. Es hatte einen tiefen Grund, weshalb wir nur nach Willisau und nicht weiter entfernt fahren. Unsere Reiseleiterin und Aktivmitglied Monica Bürgisser ist in Willisau aufgewachsen und will uns ihre Heimat näherbringen, umso mehr waren wir sehr gespannt darauf was uns erwartet.

Dass es in Willisau die bekannten Willisauer-Ringli gibt, weiss jeder. Natürlich besuchten wir den schön präsentierte, verführerische Laden der Herstellerfirma Wirag. Es lief danach kaum jemand ohne Tragtasche aus dem Laden. 

Gleich neben an gibt’s die Firma DIWISA die wir als erste besichtigten. Wieviel es braucht bis sooo klare feinduftende Schnäpse entstehen und den richtigen Alkoholgehalt erreicht wird, beeindruckte uns sehr. Die DIWISA Destillerie ist eine der modernsten Brennereien Europas und Marktleader der Schweiz. Über die Grösse der Firma, die maschinellen Einrichtungen sowie über die riesige Lagerhaltung konnte man nur staunen. Zum Schluss nach der sehr informativen Führung mit Video-Einspielungen überraschte uns die Firma im schönen Ausstellungsraum mit fein gedeckten Theken-Tischen welche uns zum Kaffee-Lutz-Apéro einlud. Aber hoppla, selfmade creation ist angesagt. Einen Kaffee-Lutz nach Luzerner Art, das Resultat variierte bei uns sehr, je nach Lust mehr oder weniger durchsichtig. Dazu Willisauer-Birewegge, Chnäbeliwurst und regionaler Käse, so richtig nach luzerner Art lässt es sich gut gehen.

 Ein anschliessender Rundgang im Städtli durch die Strasse mit den schönen Häusern und den zwei Tortürmen zu schlendern, tat uns gut und war eine angenehme Abwechslung.

Und schon geht’s wieder los, auf die andere Seite des Städtli, zum Flaschen-Sepp in der Chäppelimatt. Wir staunten nicht schlecht wie er die Vielfalt von 35'000 Flaschen aus aller Welt in seiner Ausstellung präsentiert. Aber nicht nur die Flaschen, nein er selbst, der Flaschen Sepp mit dem dreifarben-Haar-Tschüppli vorne, ist ein Unikat. Mit seiner Art und seinem Wesen hat er eine unglaubliche erzählerische Redefähigkeit und wir amüsierten uns mit seinen Flaschengeschichten. Ebenso elegant und schnell bewirtete er uns mit viel Elan ein feines Essen. Aber die grösste Überraschung des Tages war das Ständchen des Musikvereins Rohrmatt. Sie ist eine der drei Musikvereine von Willisau. Dass Willisau eine Hochburg der Blasmusik ist war bekannt, aber dass ein ganzer Verein in Uniform uns mit einem Ständchen überrascht, das hat niemand erahnt. Und wer hat das so heimlich organisiert, die Mutter unserer Reiseleiterin Monica.  Ein herzliches Dankeschön an Hedi. Schnell knüpften wir Kontakt mit den Musikanten und wer weiss, vielleicht gibt es einmal ein Wiedersehen in Steckborn.

Ja und so geht der erste Tag so langsam zu Ende mit der Fahrt nach Sursee ins Hotel. Grosse Betongebäude stehen vor uns, das CAMPUS der Schweizerischen Maurer Ausbildungszentrum und grösste Bildungs- und Seminarzentrum der Schweiz. Deshalb alles aus Beton und Glas. Es war gewöhnungsbedürftig, aber das Abendessen war perfekt und sehr gut. Danach konnten wir uns in einer lauschigen Lounge sehr gemütlich machen.

Die weit entfernten Zimmer vom Gebäude 17 bis zu Gebäude 20 waren allerdings nicht so leicht zum Finden. Auch zum Frühstück konnte man den Weg als Fitnessprogramm anwenden. Alles nur halb so schlimm, denn für das bevorstehende Programm mussten wir ja fit sein.

Ab in den Car und Fahrt nach Wolhusen und weiter ins hügelige abgelegene Tal Richtung Entlebuch ins Napfgebiet zu den Goldwäscher-Männer in Romoos. Es folgten Anleitungen, wie man als Goldwäscher erfolgreich sein kann. Alles klar, Gummistiefel fassen und schon geht’s Richtung Bach.

Schaufel fassen gute wetterfeste Kleider überziehen und auf ins Wasser. Es ging los mit der goldigen Arbeit. Es war amüsant zu sehen, wer es wagte und voller Datendrang ans Werk ging und wieder andere den Weg direkt Richtung Beizli wählten.

Es gab die Harten, welche bis zu 2 Stunden im Bach standen andere harrten nur bis zum ersten Erfolgserlebnis nach einer knappen halben Stunde aus. Es brauchte sehr gute Augen und nur mit Hilfe der Profi-Männer übersahen wir die kleinsten Goldmöckli in der Schüttelschüssel nicht. Mit Feinstarbeit das goldige Kleine ausfindig zu machen, ins Gläschen hinein befördern und mit Wasser füllen und verschliessen war nochmals eine pingelige Arbeit. Mit Stolz konnte jeder mit eins bis mehreren Goldmöckli im Gläschen seine goldige Ausbeute im Beizli noch ausgelassen feiern. Mit einem feinen etwas späteren Mittagessen nähe Luzern stärkten wir uns nochmals auf die restliche Heimfahrt. Der Car-Chauffeuse Susi vielen Dank für die sichere angenehme Fahrweise.

Vielen Dank an unsere Reiseleiterin Monica, sie war der grösste Goldschatz. Soviel konnte sie uns über diese Gegend erzählen und hatte zwei interessante Tage perfekt organisiert. Mit dem geschenkten Willisauerringli-Kranz umgehängt, war sie für uns die erkorene Willisauerringli-Königin.

Diese Vereinsreise war im doppeltem Sinn goldwert. Einerseits waren es die schönen gemeinsamen Erlebnisse, die lebhaften Diskussionen und die kameradschafliche Gemütlichkeit und anderseits kamen wir zudem goldreich nach Hause.

Schon am nächsten Sonntag zeigen wir wieder unsere musikalischen Stärken mit dem Konzert im Altersheim.

Termine

Mittwoch, 01. Januar 2020 17:00 Uhr
17:00 Neujahresgottesdienst Evangelische Kirche
Im Anschluss Neujahresapéro Rathaus
Samstag, 11. Januar 2020